Ihr könnt uns eure Geschichten an Sophy24@gmx.de oder an Katty10@gmx.de schicken. Wir werden sie dann hier veröffentlichen. Bitte schickt uns keine geklauten Sachen, das ist unfair den echten Autoren gegenüber!

 

So, hier ist der Anfang von einer Geschichte. Ich hab sie selbst geschrieben, also klaut sie nicht. Wenn ihr sie für eure HP haben wollt, schreibt mir eine M@il.        Sophy

 

 Wo ist Bray?

      

Ein Mädchen mit lila Haaren rannte durch den Wald. Hinter sich hörte sie ihre Verfolger schreien. Vielleicht war einer gestürzt. Hoffentlich. Der Wald wurde immer dichter und der Abstand zwischen ihr und ihren Verfolgern immer größer. Auf einmal wusste Sally wieder wo sie ist. Dort vorne war Georg Mountain, wo sie einmal mit ihren Eltern war! Wie ein Film lief der Ausflug noch einmal vor ihren Augen ab. Ihre Mom, ihr Dad und ihre Brüder, wie sie sich für ein Foto posieren.

Dann fiel sie wieder zurück in die Wirklichkeit. Ihre Eltern starben beim Virus. Und ihre Brüder, was machen die wohl gerade? Suchen sie mich auch?

Plötzlich fiel Sally die Höhle ein. Sie lief hin, und tatsächlich, sie war noch da. Sie versteckte sich und hörte ihre Verfolger vorbeilaufen. Sie wartete noch ein bisschen bis sie wieder herauskroch. In welche Richtung musste sie gehen wenn sie zur Stadt wollte? Sally schaute sich um und fand schließlich eine Straße, die sie entlang ging. Als es dunkel wurde, suchte sie sich einen guten Platz zum Schlafen und machte ein Feuer. Sie bekam großen Hunger und briet sich einen Fisch denn sie selbst gefangen hatte. Plötzlich raschelte es im Gebüsch. Sally griff nach dem großen Stock neben ihr und rief:" Wer da?" Ein Junge kam aus dem Gebüsch und sagte:" Du brauchst keine Angst haben. Ich tue dir nichts. Ich bin Pride."

"Ich heiße Sally.", sagte Sally und legte den Stock weg." Willst du dich zu mir setzen?"

Pride setzte sich und Sally erzählte:" Ich bin auf dem Weg in die Stadt. Meine Brüder müssen dort sein."

"Ich will auch wieder in die Stadt. Villeicht kann ich dir ja bei den Suche helfen."

"Nimmst du mich denn mit in die Stadt?", fragte Sally.

"Kann ich machen. Aber ich will früh los also sollten wir jetzt besser schlafen.", sagte Pride.

 

 

Pride brachte Sally zur Mall und stellte sie den anderen Mallrats vor.

"Hi Leute, ich bin wieder da!", rief er.

Salene, Lex, Cloe, Tai-San, Jack, Ellie, Alice, Trudy und Brady kammen um ihn zu begrüßen.

"Hi Pride", sagte Salene und gab ihm einen Kuss.

Trudy betrachtete Sally etwas  genauer.

"Irgendwo her kenne ich dich", sagte sie schließlich.

"Ich bin Trudy und das ist Brady, meine Tochter."

"Trudy!", rief Sally, rannte auf sie zu und umarmte sie.

"Sally, aber du lebst ja noch! Wir dachten du starbst bei dem Anschlag!"

Die anderen guckten verdutzt, doch sie wurden von Schreien eines Babys unterbrochen.

"Das ist Bray. Ich gehe schnell hoch. Ich hab Amber doch versprochen mich um ihn zu kümmern.", sagte Salene und rannte die Treppen hoch.

"Das ist Brady? Ich dachte Martin..."

"Ja,... natürlich, aber sie heißt Brady."

"Sind Bray und Martin auch hier?", fragte Sally, während sie Brady herzlich begrüßte.

"Mhm, naja, also..." Trudy wurde verlegen und blickte in die Runde.

Sie sind tot Schätzchen."

Sally drehte sich um und sah in ein fremdes Gesicht.

"Halt die Klappe Ebony. Bray ist nicht tot, er ist nur verschwunden!", sagte Cloe.

"Und Martin?", fragte Sally.

"Er starb kurz nach Ausbruchs des Virus hier in der Mall. Es war ein Unfall. Wir haben ihn am Meer bestattet. Ich weiß es noch als wenn es erst gestern gewesen wäre."

Alle drehten sich um und sahen ein Mädchen mit Zuluzöpfen in die Mall kommen.

"Amber" Trudy lief zu ihr hin und umarmte sie. "Und was gefunden."

"So ein Ökotribe hat ihn gesehen. Vor 1 Monat."

"Das ist doch super. Eine gute Spur!", sagte Trudy, die versuchte alle wieder aufzuheitern.

"1 Monat Trudy. Er könnte überall sein. Überall."

Da kam Salene mit einem Baby im Arm die Treppe hinunter.

"Bray" Amber war sofort besserer Laune und nahm das Kind in den Arm.

Sally versuchte währenddessen ihre Gedanken zu ordnen. Martin war tot und Trudy hatte ihr Kind Brady genannt.

Diese Amber kannte Trudy wohl sehr gut und ihr Baby hieß Bray! Es konnte noch nicht so alt sein und Amber suchte jemanden, wahrscheinlich den Vater ihres Kindes.

"Das ist Sally, Brays Schwester" stellte Trudy Sally Amber vor.

Amber schaute sie von oben bis unten an und sagte mit einem Lächeln:" Willkommen bei den Mallrats"

"Lasst uns hochgehen und zur Feier des Tages einen Tee trinken", schlug Tai-San vor. An Sally gerichtet sagte sie:" Willkommen. Ich bin Tai-San. Wir nehmen dich gerne in unserem Kreis auf. Du bist Brays Schwester, du bist unsere Schwester."

"Mhm", machte der schwarzhaarige Junge Neben ihr.

"Lex!" Tai-San war sichtlich entrüstet.

"Es wundert mich eh das Lex noch kein superblödes Macho-Kommentar abgegeben hat.", sagte ein Junge und alle lachten.

Das blonde Mädchen trat vor und sagte." Ich bin Ellie und das ist meine Schwester Alice und mein Freund Jack" und zeigte auf ein sehr stämmiges Mädchen mit roten Haaren, was aber sehr nett aussah und auf den Jungen der gerade den Witz gerissen hatte. Auch er hatte rote Haare, doch seine waren sichtlich gefärbt.

"Ich arbeite an der Zeitung, wenn du dich dafür interessierst komm doch einfach in mein Zimmer.", redete Ellie weiter.

"Wollen wir jetzt hochgehen?", fragte Amber, jetzt mit dem kleinem Bray auf dem Arm.

 

Am Abend lag Sally noch lange wach und dachte über den Tag nach. Alle waren sehr nett zu ihr gewesen und hatten ihr eine Unterkunft angeboten. Amber und Trudy hatten ihr erzählt was passiert war und wie die Technos besiegt wurden. Die Sache mit den Chosen war Trudy offenbar sehr peinlich gewesen und später, als sie alleine waren sagte sie ihr wie leid es ihr tat und wie sehr sie alles bereute was sie damals getan hatte. Sally konnte es ihr nicht übel nehmen, sie hatte dasselbe für ihr Kind getan und sie war sich sicher das viele andere das auch getan hätten.

Amber suchte tatsächlich nach dem Vater ihres Kindes, Bray. Also war der kleine Bray auch ihr Neffe.

Sie beschloß am nächsten Tag selbst aufzubrechen und nach Bray zu suchen. Dann musste sie an Martin denken und sofort tränten ihre Augen. Ihr geliebter Bruder war tot und er würde nie wieder zurück kommen! Sally konnte nicht anders, sie musste sich einfach wo ausheulen. Also stand sie auf und ging aus dem Zimmer in den langen Flur. Zu wem konnte sie gehen? Trudy, Amber? Nein, zu ihnen wollte sie nicht gehen. Da fiel ihr Cloe ein, das Mädchen das wahrscheinlich so alt war wie sie. "Ja", dachte Sally "ich werde zu Cloe gehen." und sie machte sich auf den Weg.

Cloe war noch wach. Sie saß in ihrem Bett und starrte an die Decke.

"Hallo", sagte Sally" kann ich reinkommen?"

"Ja, komm ruhig.", sagte sie und wíeß mit einer Geste auf das 2. Bett, das in dem Raum stand.

"Ich störe dich doch hoffentlich nicht.", fragte Sally.

"Nein, überhaupt nicht. Was ist?"

"Ich brauche dringend jemanden zum Reden. Wenn es dir nichts ausmacht."

"Über was willst du reden?", fragte Cloe.

"Über alles. Kein Mensch weis was ich gemacht habe als der Virus ausbrach. Und warum das alles so, so schlimm war. Alles."

"Ich werde dir gerne zuhören. Fang an.", sagte Cloe.

Und Sally fing an:

"Schon als ich zur Schule gekommen bin fing alles an. Ich... ich hatte Bulemie und meine Eltern haben mich auf ein Internat in einer anderen Stadt geschickt. Sie waren vollkommen überfordert. Ich weiß nicht was sie sich dabei gedacht haben. Aber sie haben es getan. Ich war vollkommen am Ende und dachte sie liebten mich nicht mehr. Ich brach jeden Kontakt zu ihnen ab. In den Ferien lebte ich alleine draußen in der Wildnis. Damals wollte ich sie nie wieder sehen. Bis sie dann eines Tages wieder auftauchten. Wir haben lange miteinander geredet und sie wollten mich wieder mit nach hause nehmen. Aber ich wollte weiter im Internat bleiben, dass schon fast meine Familie war, und nur in den Ferien nach hause kommen. Als es dann so weit war und ich endlich wieder Zuhause war, hatte ich aber wieder ein paar Probleme, nicht so schlimme, und meine Brüder waren immer für mich da. Ich habe sie mehr geliebt als alle anderen. Sie sind mein ein und alles! Oft gaben sie mir die kraft das weiter zu machen.

Eines Tages, als der Virus gerade seinen Anfang nahm, rief meine Mutter mich in Internat an. Martin würde Vater werden! Sie war glücklich und ängstlich zugleich. Sie fragte mich ob ich es gut fand das Kind zu behalten. Ich sagte ihr ja und zum ersten mal in meinem Leben fühlte ich mich von ihr wirklich geliebt wie ich es mir immer gewünscht habe. Das habe ich ihr auch gesagt. Ich sagte ich liebe dich Mom und sie sagt mir ich dich auch, mein Kind, ich ... dann gab es einen riesen Krach. Jemand hatte eine Bombe auf unser Schulgebäude geworfen. Ich konnte mich gerade noch so retten. 2 Lehrer und eine ältere Schülerin hatten es auch noch geschafft. Ich war verletzt aber ausser ihnen war keiner da. Keiner hat die Feuerwehr oder den Krankenwagen gerufen. Wir waren allein. Die Lehrer kümmerten sich um uns, doch eines Tages starben sie. Der Virus hatte sie erwischt, genau wie Caryn, die andere Schülerin.

Ich war wieder allein. Aber ich konnte alleine zurecht kommen. Ich wollte nach hause. Aber alle waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Also hab ich mich zu Fuss auf den Weg gemacht. Da waren alle Erwachsenen schon verschwunden. Unterwegs wurde ich von einem Tribe gefangen genommen. Ich war ein Sklave und wurde immer wieder verkauft. Eines Tages traf ich Juel. Er ist ja so süß! Lange waren wir zusammen, bis ich wieder verkauft wurde.

Das war mein Glück. Gestern morgen war ich noch ein Sklave. Ich konnte abhauen. Sie haben mich nicht geschnappt. Ja, und jetzt bin ich hier."

Cloe hatte nachdenklich zugehört und nahm Sally tröstend in den Arm. Dann fing sie an zu erzählen. Von Patsy, ihrer besten Freundin, wie alles anfing, wie Brady geboren wurde, wie sie das Gegenmittel fanden, wie die Chosen kamen, wie sie sie besiegten, was die Technos gemacht hatten und wie sie schließlich auch besiegt wurden. Alle Sorgen die sie einmal gehabt hatte schüttete sie aus.

"Wie ist Martin gestorben?", fragte Sally.

Cloe erzählte es ihr. Am Ende saßen beide heulend im Bett und trösteten sich gegenseitig.

"Meine Brüder sind mein ein und alles", schluchzte Sally.

"Mein ein und alles ist Patsy", weinte Cloe," und Paul und Bob", fügte sie hinzu.

Schließlich schliefen die beiden ein.

 

Am nächsten Morgen fand Alice die beiden schlafend. Man sah deutlich, das sie geweint hatten. Alice konnte sie einfach nicht wecken. Erst spät wachten Cloe und Sally auf. Sally verschob ihre Suchaktion auf morgen. Gemeinsam mit Brady machten die beiden einen Spaziergang.

"Ich will zu unserem Haus", sagte Sally.

Sie musten nicht lange suchen. Sally zeigte Cloe ein altes Bild von ihrer Familie, das auf dem Kamin stand und nahm es mit. Das Haus war zwar geplündert worden, doch die ganz wertvollen Gegenstände befanden sich in einem Safe hinter einem Schrank. Sally suchte ein paar für sie wertvolle, sowie Fotos heraus und dann gingen sie wieder.

Sie kamen an einer Schule vorbei.

"Hier sind Bray und Martin zur Schule gegangen. Und Trudy, Ebony und Jaffa.", sagte Sally.

Als Cloe eine fragende Geste machte, sagte sie leise:" Der Guardien"

Cloe wollte es gar nicht weiter wissen. Sally zeigte ihr noch viele Stellen wo sie als Kind gerne gewesen ist. Brady gefiel der Spielplatz am besten. Sally zeigte auf ein kleines, hübsches Haus und sagte:" Da hat deine Mama gewohnt, Brady." Brady war begeistert. Sie wollte unbedingt in ein Haus umziehen. Mit Mühe und Not bekamen Sally und Cloe sie wieder zurück in die Mall.

 

Wochen vergingen und Sally war immer noch in der Mall. Aber sie war auch eine Mallrat geworden. Sally fühlte sich sehr wohl, nein, sie liebte die Mall und wollte nie wieder fort. Cloe und sie waren unzertrennlich geworden. Cloe war für Sally die beste und erste Freundin je und Cloe sah in ihr einen guten Freund, der es zwar nicht mit Patsy aufnehmen konnte, aber mit allen anderen.

Sally war ein paar mal im Wald gewesen und hatte nach Bray gesucht, doch nie hatte sie auch nur die kleinste Spur gefunden und so hatte sie es erst einmal aufgegeben. Bray würde sicher wieder zur Mall kommen, er hatte ein Kind, eine Frau, eine Schwägerin, eine Nichte und eine Schwester hier, von der aber noch nichts wusste. Er musste zurückkommen!

Einmal war sie mit Trudy am Strand gewesen. Dort wo sie Martin ins Wasser gelassen hatten. Lange saß sie noch alleine dort und sprach mit sich oder mit Martin. Danach konnte sie beruhigt nach Hause gehen, sie hatte sich jetzt von Martin verabschiedet.

4 Wochen waren vergangen, als Sally eine Vermutung hatte.

 

Amber saß in ihrem Zimmer, Bray in ihrem Arm und gab ihm ein Fläschchen. Sally klopfte an.

"Kann ich rein kommen?", fragte sie.

"Oh, ja." Amber war überrascht. Sally sah nicht gut aus. Sie war sehr blass und überhaupt.

"Was ist mit dir?", fragte Amber." Du siehst nicht gut aus."

"Ich..., mensch, ich weiß nicht wie ich's sagen soll, also ich, ... ich bin schwanger."

Amber erschrak. Sally war doch erst 14 Jahre alt geworden. Sie war noch viel zu jung für eine Mutter. Das konnte nicht stimmen. Sally hatte ja noch nicht einmal einen Freund.

"Bist du dir sicher?", brachte sie nur heraus.

"Absolut. Es muss schon fast vier Monate her sein. Mindestens 3. Es war nicht geplant."

"Aber..., aber du hattest einen Freund?" Amber ist noch immer voll geschockt. In den letzten Wochen war Sally ihr immer näher gestanden, Tatsächlich fühlte Amber sich wie eine große Schwester und in Sally hatte sie endlich jemanden gefunden, den sie schon lange gesucht hatte. Eine Familie, eine Schwester.

"Ja, er heißt Joël. Er war ein Sklave wie ich. Wir verstanden uns von Anfang an super. Er war einfach total nett und verständnisvoll, einfach super. Ich wurde dann ja verkauft, ach es war so schrecklich. Ich habe ihn so geliebt. Ich wollte nie von ihm getrennt werden. Wir waren so glücklich zusammen. Ach was würde ich nicht alles tun um jetzt bei ihm zu sein."

Für kurze Zeit war es still in Ambers kleinem Zimmer. Jede der beiden Mädchen war in seinen Gedanken versunken.

Dann unterbrach Sally die Stille.

"Meinst du, ich schaffe das? Mit dem Baby meine ich."

"Trudy hat es geschafft. Schau nur wie glücklich sie jetzt mit Brady ist. Klar, anfangs hatte sie noch so ihre Probleme, aber alle aus dem Tribe haben ihr geholfen, naja, mit Ausnahme von Lex.

Und ich schaffe das auch mit Bray. Es ist nicht immer leicht, aber ich bereue nicht das ich ihn bekommen habe. Wenn ich mir überlege, das ich so lange an mir gezweifelt habe. Ich wollte kein Kind in diese Welt hineingebären. Aber wie könnte ich es bereuen wenn ich in sein niedliches Gesichtchen schaue."

"Genau das hat Trudy auch gesagt.", sagt Sally mit einem Grinsen auf ihrem Gesicht.

Sally und Cloe waren draußen mit Cloudy, als es zu regnen anfing. Sie rannten los doch bevor sie auch nur in der Nähe der Mall waren, waren sie klitschnass. Als sie endlich ankamen, war es so ruhig. Cloe und Sally hatten keine Ahnung was los war, unten war es so menschenleer, so ruhig. Sie fanden die Mallrats schließlich alle zusammen in der Cafeteria. Aber da war noch jemand. Ein Mädchen, bunte Haare und viel Stammesbemalung im Gesicht, saß zwischen Salene und Pride. Zuerst erkannte Cloe sie nicht. "Was ist los?", fragte sie. "Wer ist das?" Dann erkannte sie Patsy! Patsy sprang auf und rannte auf Cloe zu. "Patsy, bist du das wirklich?" Cloe kamen die Tränen. Die beiden vielen sich in die Arme. Dann gingen sie in ihr Zimmer, um wieder einmal ausführlich miteinander zu reden. Sally freute siech für Cloe und ging mit Amber um nach Baby Bray zu gucken.

 

 

 

5 Monate später

Patsy, Cloe und Sally, inzwischen mit dickem Bauch, lagen am Strand. Die 3 waren seit Patsys Rückkehr unzertrennlich. Zuerst gab es zwar ein wenig Eifersucht zwischen ihnen, aber das war schon lange her. Sally war ziemlich aufgeregt. Es musste bald soweit sein. Sie hatte sich von Trudy und Amber von ihren Geburten erzählen lassen, aber das brachte nicht viel. Sie hatte immer noch total viel Angst. Hier, am Strand, war der einzige Platz wo sie sich so einigermaßen entspannen konnte. Patsy, Cloe und sie redeten über Jungs, schmiedeten Pläne wie sie neue Styles entwerfen konnten und ob sie nicht so was sie ne Boutique aufmachen sollten. Es war einfach herrlich. Sie fühlten sich so wirklich wohl. "Eigentlich konnte man denken das hier nie der Virus ausgebrochen ist.", dachte Sally "Hier ist es so wie früher. die Leute kommen um zu reläxen, und wir reden wie jeder normale Teenager über Jungs, Mode und Beauty. Aber wir sind keine Jugendlichen, wir sind Erwachsene. Ich bekomme ein Kind, das ist doch nicht normal für eine 14-jährige. Was würde ich wohl jetzt gerade machen, wenn der Virus nicht ausgebrochen wär? Ich wär wohl in der Schule. Ist heute ein Wochentag? Wieviel Uhr ist es überhaupt? Welcher Monat, welches Jahr? Würde ich wieder Zuhause wohnen. Würde Bray Amber je kennengelernt haben? Baby Bray würde es auf keinen Fall geben, und ihr Kind? Gut das es nicht so ist.", dachte Sally.

 

Ein paar Tage danach bekam Sally die ersten Wehen. Cloe und Patsy leisteten ihr seelischen Beistand, während Amber, Trudy und Salene Wasser und Tücher und solche Sachen holten. Dann ging es los.

Sally bekam nicht ein Kind, auch nicht zwei, nein, drei! Sie war so erschöpft, dass sie es überhaupt nicht mehr mitbekam, dass Salene, Trudy und Amber die Kleinen badeten und sie in die sauberen Tücher wickelten. Auch als sie, mit den 3 Kindern im Arm einschlief, während Patsy und Cloe an ihrem Bett saßen, merkte sie nichts von.

Nach 2 Tagen war Sally wieder fit. Sie betrachtete staunend "ihre" Kinder und überlegte sich Namen für den kleinen Jungen und seine 2 Schwestern. Nach langem Überlegen nannte sie sie Paul, Zandra und Danni.

Patsy und Cloe halfen ihr mit den Dreien. Sally wusste nicht was sie ohne sie gemacht hatte. Es war anstrengend für ein Kind zu sorgen, aber für 3, das hätte sie nie im Leben allein gepackt. Sie saßen zusammen am Fuss der Treppe und jede gab einem Baby die Flasche.

Auf einmal hörten sie Schritte in der Kanalisation. Wer konnte das sein? Die Mallrats waren alle oben oder in ihren Zimmern.

Sie standen auf, doch bevor sie noch weglaufen konnten ging die große, grüne Tür auf. Ein Kopf lugte um die Ecke. Patsy schrie, Sally hatte fast Danni fallen lassen, die sie bis grade noch gefüttert hatte,. Nur Cloe blieb ruhig und schrie: "Amber!!!!!"

Es war Bray.

Fortsetzung folgt... bald...

Sophy

 

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